{"id":2,"date":"2013-05-01T21:57:27","date_gmt":"2013-05-01T21:57:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/?page_id=2"},"modified":"2016-06-16T07:43:24","modified_gmt":"2016-06-16T05:43:24","slug":"beispiel-seite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/?page_id=2","title":{"rendered":"Planlos | Geplant"},"content":{"rendered":"<p><strong>Solothurn Masterplan ist ein Verein, der sich mit der st\u00e4dtebaulichen Entwicklung der Stadt und Region Solothurn besch\u00e4ftigt. Ziele des Vereins sind u.a. M\u00f6glichkeiten der Stadterweiterung ohne neuen Landverbrauch aufzuzeigen, gegebenenfalls Projekte zu hinterfragen und die Stadt als Ganzes zu betrachten um eine ganzheitliche Vision zu erarbeiten. Der Verein sucht die Inspiration in der Geschichte der Stadt um die Zukunft zu denken und die Gegenwart zu erm\u00f6glichen.<\/strong><\/p>\n<h1>Auslegeordnung<\/h1>\n<p><b>Solothurn bleibt von der Zersiedelung nicht verschont. 1940 finden 16\u2018000\u00a0 Einwohner innerhalb einer konzentrierten Fl\u00e4che Platz. Heute beanspruchen gleich viele Einwohner aber ein Vielfaches an Fl\u00e4che. Unsere Anspr\u00fcche am bewohnten Raum haben zugenommen. <\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-478\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Vergleich-1940-20121.jpg\" alt=\"Vergleich-1940-20121\" width=\"625\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Vergleich-1940-20121.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Vergleich-1940-20121-300x124.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Vergleich-1940-20121-624x259.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 1: \u00dcbersichtspl\u00e4ne der Stadt Solothurn von 1940 und 2012<\/p>\n<p>Der Landverbrauch in der Schweiz w\u00e4chst ungebremst. Davon bleibt auch Solothurn nicht verschont. Diese Entwicklung wurde mit der Abstimmung im M\u00e4rz 2013 von einem Grossteil der Schweizer Bev\u00f6lkerung verurteilt.<\/p>\n<p>1940 finden in der Stadt Solothurn 16\u2019000 Einwohner auf einer konzentrierten Fl\u00e4che Platz. Der \u00dcbersichtsplan links aus diesem Jahr zeigt eine Konzentration der Bebauung in der Altstadt und entlang wichtiger Strassen. Grosse, zusammenh\u00e4ngende Freifl\u00e4chen sind zu erkennen und es herrscht eine klare Trennung zwischen den besiedelten und unbesiedelten Fl\u00e4chen vor.<\/p>\n<p>Der Vergleich mit dem \u00dcbersichtsplan 2012 bringt Frappantes hervor. In den letzten rund 70 Jahren ist diese Stadt hemmungslos und teilweise planlos gewachsen. Dies w\u00e4re ein minderes Problem und logische Folge, wenn gleichzeitig auch die Bev\u00f6lkerung zugenommen h\u00e4tte. Diese hat in der Zwischenzeit zwar 20\u2018000 Einwohner erreicht und \u00fcberschritten, doch heute leben wieder so viele Menschen wie 1940 in Solothurn, beanspruchen aber ein Mehrfaches an Innen- und Aussenraum.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung ist keine Solothurner Besonderheit. Unsere Anspr\u00fcche an den verbrauchten Fl\u00e4chenmengen haben zugenommen, weil wir es es uns leisten k\u00f6nnen. Ob dies richtig oder falsch, gut oder b\u00f6se ist, kann jeder f\u00fcr sich beantworten.<\/p>\n<h1>Planlos in die Zukunft!<\/h1>\n<p><b>Der Blick auf Solothurn aus der Luft l\u00e4sst noch Freifl\u00e4chen erkennen. Grossprojekte im Westen der Stadt warten jedoch darauf umgesetzt zu werden, die Freifl\u00e4chen werden verschwinden. Das Bauen in diesem Massstab setzt ein ganzheitliches Betrachten der Stadt voraus. Die Nachfrage bei den zust\u00e4ndigen \u00c4mtern bringt hervor, dass nicht einmal ein Plan existiert welcher die zuk\u00fcnftige Bebauung als \u00dcbersicht darstellt. <\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-479\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Luftbild-Solothurn.jpg\" alt=\"Luftbild-Solothurn\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Luftbild-Solothurn.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Luftbild-Solothurn-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Luftbild-Solothurn-624x416.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 2: Luftbild auf die sch\u00f6nste Barockstadt der Schweiz<\/p>\n<p>Die geplanten Projekten im Westen der Stadt sind ehrgeizig und vor allem gross. Baut man an einer Stadt in diesem Massstab weiter, m\u00fcsste es zumindest einen \u00dcbersichtsplan geben, welcher einen m\u00f6glichen zuk\u00fcnftigen Zustand darstellt. Die Nachfrage bei den zust\u00e4ndigen \u00c4mtern, ob ein solcher \u00dcbersichtsplan vorhanden ist f\u00e4llt negativ aus. Man solle doch selber eine Collage zusammenstellen&#8230;<\/p>\n<p>Wir fragen uns, wohin das Abenteuer f\u00fchrt, wenn wir diese Entwicklung so weiter zulassen? Was \u00fcberlassen wir den n\u00e4chsten Generationen wenn wir weiter hemmungslos und planlos Landreserven anzapfen und \u00fcberbauen? Wird in der heutigen Entwicklung die Stadt als Ganzes betrachtet oder sind die Eingriffe punktuell und isoliert? Ist es \u00fcberhaupt n\u00f6tig weitere Landreserven zu verbrauchen um unsere Anspr\u00fcche zu befriedigen?<\/p>\n<h1>Vision?<\/h1>\n<p><b>Betrachtet man k\u00fcrzlich realisierte und geplante Siedlungen, so scheint die Stadt keine \u00fcbergeordnete Vision, keine Gesamtidee zu haben. Die Projekte sind isoliert und die Eingriffe punktuell. Wasserstadt und Weitblick sind in diesem Zusammenhang ganz besonders, denn beide sind eine Behauptung f\u00fcr sich, ohne Verankerung in der Tradition und Geschichte der Stadt.<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-480\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sphinxmatte.jpg\" alt=\"Sphinxmatte\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sphinxmatte.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sphinxmatte-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Sphinxmatte-624x468.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 3: \u00dcberbauung Sphinxmatte<\/p>\n<p>Im Westen der Stadt Solothurn sind Stadterweiterungen im grossen Stile geplant. Wasserstadt, Weitblick und Brunnmatt. Weitere grossmassst\u00e4bliche Siedlungen sind in Bau oder bereits umgesetzt, so wie die Sphinxmatte oben im Bild. Die geplante Wasserstadt versucht ein \u00f6kologisches Problem &#8211; den Stadtmist &#8211; welcher tats\u00e4chlich ein Problem ist und gel\u00f6st werden muss, \u00fcber eine luxuri\u00f6se Wohn- und Gesch\u00e4ftsanlage anzugehen. Dass durch den Bau dieser neuen Mikroagglomeration neue \u00f6kologische und soziologische Probleme entstehen k\u00f6nnen, scheint sich niemand zu fragen. Eine ganze Reihe von Problemen n\u00e4mlich Verkehr, Ver- und Entsorgungssysteme und Infrastrukturen gilt es zu l\u00f6sen. Dass das Projekt weiter als geschlossener Organismus, ja quasi als trojanisches Pferd gegen\u00fcber der restlichen Stadt steht st\u00f6rt auch keinen Mensch. Beim Weitblick versucht man \u00fcber Baumhaine das zu definieren was einmal Stadt werden soll. Die geringe Ausnutzung und der fremde Massstab der Baufelder bilden eine zu hinterfragende Kombination. Die Baufelder sind gross und hat man bei der Planung nicht genug Feinf\u00fchligkeit k\u00f6nnte das Quartier sich monoton und vor allem vom Markt bedingt entwickeln.<\/p>\n<h1>Neues Instrument f\u00fcr die hiesige B\u00fchne<\/h1>\n<p><b>Eine ganzheitliche Vision f\u00fcr Solothurn scheint zu fehlen. Der Verein Solothurn Masterplan schl\u00e4gt an dieser Stelle ein neues Planungsinstrument vor. Es ist wichtig anzuhalten um Grundlagen zu sammeln und die aktuelle und geplante Situation darzustellen. Davon ausgehend braucht es eine Bed\u00fcrfnisformulierung um eine Vision, in Form eines Masterplans, f\u00fcr die ganze Stadt zu erarbeiten und diese anschliessend umzusetzten. <\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-481\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Theater.jpg\" alt=\"Theater\" width=\"625\" height=\"352\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Theater.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Theater-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Theater-624x351.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 4: Neues Instrument f\u00fcr die hiesige B\u00fchne<\/p>\n<p>Was \u00fcberlassen wir unseren n\u00e4chsten Generationen wenn Wasserstadt und Weitblick gebaut sind? Sicher keine Landreserven mehr, eine aufgebl\u00e4hte Infrastruktur, die teuer im Unterhalt ist und mehr \u00dcbel als Wohl bringt. Die Beurteilung , ob die exklusiven R\u00e4ume welche geschaffen werden, lebenswert und lokal verankert sind oder nur Fragmente von importierten globalen Vorstellungen darstellen \u00fcberlassen wir jedem Mensch selber. So wie es scheint, wird aktuell die Stadt nicht als ganzes betrachtet und es gibt auch keine ganzheitliche Vision wie die Stadt zu entwickeln ist.<\/p>\n<p>Die folgenden drei Punkte stellen die Etappen dar auf dem Weg zu einem neuen Planungsinstrument.<\/p>\n<p>1\u00a0\u2013 Grundlagen beschaffen<br \/>\n2 \u2013 Masterplan erarbeiten<br \/>\n3 \u2013 Umsetzung koordinieren<\/p>\n<h1>Grundlagen<\/h1>\n<p><strong>Als erstes muss ein Plan her, welcher darstellt wie die geplanten Grossprojekte sich zur bestehenden Siedlung verhalten. Da die zust\u00e4ndigen \u00c4mter diesen Plan nicht haben, hat der Verein Solothurn Masterplan eine solche \u00dcbersicht als Collage zusammengestellt. Es wurde zwar viel geplant, doch ein Plan als Vision fehlt. Planlos geplant umschreibt die Entwicklung der letzten Jahren sehr gut.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-482\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Collage-Projekte.jpg\" alt=\"Collage-Projekte\" width=\"625\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Collage-Projekte.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Collage-Projekte-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Collage-Projekte-624x441.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 5: Collage des \u00dcbersichtsplanes mit geplanten Grossprojekten<\/p>\n<p>Die Collage wurde vom Verein Solothurn Masterplan Anfang Dezember 2012 erstmals vorgestellt, sie stellt in erster Linie dar, wie die geplanten Grossprojekte zum Bestand stehen. Das verst\u00f6rende Bild das sich ergibt ist das Resultat einer unkoordinierten, ohne grosse Visionen vorangetriebenen und punktuell reagierenden Stadtplanung. Die neuen Stadtteile kollidieren auf brutale Weise miteinander und scheren sich kein bisschen um ihre Nachbarschaft. Freifl\u00e4chen sind beinahe verschwunden, den n\u00e4chsten Generationen \u00fcberlassen wir eine unw\u00fcrdige Ansammlung planerischer Experimente.<\/p>\n<h1>Masterplan<\/h1>\n<p><strong>Der Masterplan versucht \u00fcber sehr wenige und einfache Regeln zu definieren wie sich die Stadt zu entwickeln hat, so dass eine koh\u00e4rente Siedlungsstruktur entsteht und zuk\u00fcnftige Entwicklungen erm\u00f6glicht werden. Innerhalb eines definierten Perimeters soll mehr gebaut werden k\u00f6nnen, die Fl\u00e4che ist beschr\u00e4nkt, in der H\u00f6he d\u00fcrfen wir wachsen. L\u00fccken sollen geschlossen werden und grunds\u00e4tzlich soll ein bisschen h\u00f6her und dichter gebaut werden. Ohne neues Land zu \u00fcberbauen k\u00f6nnen so 6&#8217;000 Menschen mehr in Solothurn wohnen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-483\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Masterplan.jpg\" alt=\"Masterplan\" width=\"625\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Masterplan.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Masterplan-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Masterplan-624x499.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 6: Solothurn Masterplan<\/p>\n<p>Die anmutige Barocke Solothurner Altstadt hat eine Ausnutzungsziffer von 2.9. Die Ausnutzungsziffer ist das Verh\u00e4ltnis von Grundst\u00fcckfl\u00e4che zu Geschossfl\u00e4che. Das bedeutet f\u00fcr die Altstadt, dass auf einem Grundst\u00fcck mit 100 qm Fl\u00e4che 290 qm Geschossfl\u00e4che gebaut ist. Dieser auch als Dichte bezeichneter Zusammenhang ist entscheidend f\u00fcr den Charakter einer Stadt.<\/p>\n<p>Gehen wir mal davon aus, dass wir innerhalb eines bestimmten Perimeters, im Plan mit der roten Linie begrenzt, innerhalb der bebauten Gemeindefl\u00e4che von Solothurn eine Dichte \u00e4hnlich der Altstadt haben k\u00f6nnen, was ohne weiteres m\u00f6glich ist. Es ergibt sich die folgende Situation. Innerhalb des Perimeters k\u00f6nnte man Raum schaffen f\u00fcr 6\u2018000 Personen und dies ohne Einbusse in der Gr\u00f6sse und Qualit\u00e4t der Wohnungen und Umgebung.<\/p>\n<h1>Umsetzung<\/h1>\n<p><strong>In der Geschichte des St\u00e4dtebaus von Solothurn und der europ\u00e4ischen Stadt inspirieren wir uns, wie eine Stadt weitergebaut werden kann ohne neues Land zu verbrauchen. In Solothurn selber finden sich viele Beispiele wie dies stattfinden kann. Vor allem die Blockrandbebauung schafft da eine ausgezeichnete M\u00f6glichkeit. Wir k\u00f6nnen so unsere Stadt erweitern ohne neues Land zu verbrauchen und dies mit Verzicht auf Grossprojekte, daf\u00fcr mit viel Freifl\u00e4chen f\u00fcr uns jetzt und f\u00fcr alle weitere Generationen.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-484\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Berntor.jpg\" alt=\"Berntor\" width=\"625\" height=\"618\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Berntor.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Berntor-300x297.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Berntor-624x617.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 7: Das ehemalige Berntor im Verlauf der Jahrhunderte<\/p>\n<p>Das man an einer Stadt weiterbauen kann und zwar am Bestand nicht in den Freifl\u00e4chen lernen wir aus der Geschichte. Am Beispiel des abgerissenen Berntors l\u00e4sst sich zeigen wie \u00fcber die Jahrhunderte hinweg am selben Geb\u00e4ude weitergebaut wurde und zwar so, dass das Geb\u00e4ude trotzdem harmonisch erscheint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-485\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Suva.jpg\" alt=\"Suva\" width=\"625\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Suva.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Suva-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Suva-624x454.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 8: Suva-Geb\u00e4ude von J\u00fcrg St\u00e4uble an der Sch\u00e4nzlistrasse (8)<\/p>\n<p>Die Bebauung des Strassenrandes, auch Blockrandbebauung genannt ist in der europ\u00e4ischen St\u00e4dtebaugeschichte tief verankert. Auch die ersten Stadterweiterungen ausserhalb der Stadtmauer in Solothurn folgten diesem Schema. Wie robust diese Bebauungsstruktur ist, zeigt das Beispiel vom Suva-Geb\u00e4ude in der Sch\u00e4nzlistrasse. Ein modernes Geb\u00e4ude l\u00e4sst sich innerhalb einer bestehen Blockrandstruktur problemlos einf\u00fcgen und zwar mit Respekt gegen\u00fcber dem Bestand ohne sich jedoch unterzuordnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-486\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Zuerichberg.jpg\" alt=\"Zuerichberg\" width=\"625\" height=\"463\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Zuerichberg.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Zuerichberg-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Zuerichberg-624x462.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 9: Dichte Bebauung mit Punkth\u00e4user<\/p>\n<p>Das letzte Beispiel sucht man in Solothurn vergebens. Es zeigt jedoch sehr sch\u00f6n wie auch einzelne Punkth\u00e4user innerhalb einer Blockrandstruktur gebaut werden k\u00f6nnen. Obwohl die H\u00e4user dicht beeinander stehen ist der Aussenraum von grosser Qualit\u00e4t und grossz\u00fcgig durchgr\u00fcnt.<\/p>\n<p>Das oben genannte l\u00e4sst nun den Schluss zu, dass man eigentlich ohne weiteres auf Grossprojekte verzichten kann ohne auf Bev\u00f6lkerungswachstum und Lebensqualit\u00e4t verzichten zu m\u00fcssen (Abb. 10).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-487\" src=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Bahnhof-am-Wasser.jpg\" alt=\"Bahnhof-am-Wasser\" width=\"625\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Bahnhof-am-Wasser.jpg 625w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Bahnhof-am-Wasser-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/Bahnhof-am-Wasser-624x312.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/>Abbildung 10: Collage Bahnhof am Wasser<\/p>\n<p><strong><a title=\"Werden Sie Mitglied\" href=\"http:\/\/www.solothurnmasterplan.ch\/?page_id=54\">Werden Sie Mitglied<\/a> und unterst\u00fctzen Sie den Verein Solothurn Masterplan.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abonnieren Sie unseren <a>Newsletter<\/a> um Aktuelles rund um unsere Aktivit\u00e4ten zu erfahren oder hinterlassen Sie uns eine Antwort.<\/strong><\/p>\n<table style=\"font-size: 8px; border: none;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\" colspan=\"2\">Abbildungsnachweis<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\" nowrap=\"nowrap\">Titelbild<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Planlos &#8211; Geplant, Collage Verein Solothurn Masterplan, Mai 2013<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 1<\/td>\n<td style=\"border: none;\">\u00dcbersichtspl\u00e4ne der Stadt Solothurn 1940 und 2012, Stadtbauamt Solothurn, 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 2<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Solothurn, Simon Dietiker, http:\/\/home.fotocommunity.de\/dietiker\/index.php?id=768649&amp;d=19462540 (4.5.13)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 3<\/td>\n<td style=\"border: none;\">\u00dcberbauung Sphinxmatte, Eigene Aufnahme Verein Solothurn Masterplan, Dezember 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 4<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Der Einbau der Regiekabine w\u00fcrde&#8230;, Solothurner Zeitung vom 26.02.13, http:\/\/www.solothurnerzeitung.ch\/solothurn\/stadt-solothurn\/weitere-runde-im-theater-ums-stadttheater-126126637 (4.5.13)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 5<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Collage \u00dcbersichtsplan mit Projekte, Collage Verein Solothurn Masterplan, Dezember 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 6<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Solothurn Masterplan, Verein Solothurn Masterplan, Dezember 2012<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 7<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Das Berntor im Verlauf&#8230;, Alte Publikation<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 8<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Suva-Geba\u00fcde Sch\u00e4nzlistrasse, Alte Publikation,<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\">Abb. 9<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Dichte Bebauung mit Punkth\u00e4user, Google Maps, http:\/\/maps.google.ch\/maps?q=google&amp;ie=UTF8&amp;ll=47.382996,8.545904&amp;spn=0.001608,0.00327&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;hq=google&amp;hnear=Z%C3%BCrich&amp;t=k&amp;z=19 (4.5.13)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border: none;\" nowrap=\"nowrap\">Abb. 10<\/td>\n<td style=\"border: none;\">Bahnhof am Wasser, Collage Verein Solothurn Masterplan, Dezember 2012<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solothurn Masterplan ist ein Verein, der sich mit der st\u00e4dtebaulichen Entwicklung der Stadt und Region Solothurn besch\u00e4ftigt. 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